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10 Mythen der Brustvergrößerung

10 Mythen der Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung ist nach wie vor der meist durchgeführte ästhetische Eingriff in Deutschland. Die Medien berichten von neuen und teils umstrittenen Behandlungstrends und verbreiten übertrieben dargestellte Informationen zu vorhandenen Risiken. Es gibt viele Vorurteile über die Brustvergrößerung, die sich seit Jahren hartnäckig halten und längst überholt sind.

  1.  Probleme beim Stillen durch Brustimplantate

    Der Wunsch einer Brustvergrößerung entsteht häufig bei Frauen im Alter von 20-30 Jahren. Viele haben zu diesem Zeitpunkt noch einen Kinderwunsch und haben Angst, dass sie mit Implantaten nicht mehr Stillen können. Diese Ängste sind größtenteils unbegründet, da bei einem submammärem Zugang über die Unterbrustfalte die Brustdrüse unberührt bleibt. Vorrausetzung dafür ist natürlich eine sauber durchgeführte Operation von einem erfahrenen Facharzt. Im Vergleich dazu stellt der Zugang über die Brustwarze ein hohes Risiko der Verletzung der Brustdrüse dar. Daher raten wir von dieser Technik ab, besonders wenn noch Kinderwunsch besteht.

  1. Brustimplantate sehen künstlich und unecht aus

    Boulevard-Medien zeigen den künstlich aussehenden weiblich Ausschnitt häufig und schüren so den Mythos, dass Implantate immer künstlich aussehen. Die Hersteller für Silikonimplantate bieten eine große Vielfalt an Formen und Größen für Implantate. Wie natürlich oder künstlich die Brust am Ende wirkt, entscheidet die Patientin selbst. Es gibt tatsächlich viele Frauen, die sich bewusst für eine künstliche wirkende Variante entscheiden. Die Auswahl der Größe des Implantats ist also absolut entscheidend! Hier ist es ganz wichtig, dass Ihr behandelnder Arzt sich viel Zeit für die Beratung nimmt und die verschiedenen Formen mit Ihnen bespricht. Von 3D Bildern wird dringend abgeraten, da die zwar sehr schön sind, aber meist nicht realistisch. Am aller besten kann man das „Endergebnis“ mit einem Sport BH und eingesetzten Implantaten der Wunschgröße veranschaulichen. Da kann man dann noch ein enges weißes T-Shirt drüber ziehen und weiß wie es „hinterher“ sein wird.

  1. Die Injektion von Kochsalzlösung ist eine temporäre Alternative zur Brustvergrößerung

    Ursprünglich wurde die Injektion von Kochsalzlösung zur Definition der gewünschten Implantatgröße eingesetzt. Nun hat sie sich zu einer Behandlungsmethode für die temporäre Brustvergrößerung weiterentwickelt. Ein Trend, der aus den USA zu uns nach Deutschland geschwappt ist. Die Injektion von Kochsalzlösung ist zur Definition der gewünschten Implantatgröße sowie der temporären Brustvergrößerung ungeeignet. Erstens schwillt die Brust durch die Injektion der Kochsalzlösung unkontrolliert an und dennoch beginnt der Körper bereits nach 24 Stunden, die Kochsalzlösung abzubauen. Zweitens wird das Gewebe extrem gedehnt, Kollagen- und Elastinfasern werden unter Umständen unnötig strapaziert und es besteht ein Infektionsrisiko bei einer intraglandulären Injektion. Sie setzen damit also die Straffheit Ihres Brustgewebes für einen kurzfristigen Volumenaufbau auf´s Spiel.

  1. Erschwerte Krebsvorsorge durch Implantate

    Es klingt einleuchtend, dass Tumore bei einer Brust mit Implantaten schwerer auffindbar sind. Einige Studien bestätigen auch, dass die Interpretation einer konventioneller Mammografie eingeschränkt ist. Die Ultraschalluntersuchung, sowie die MRT-Untersuchung bieten hier eine sinnvolle Alternative, die in Kombination sogar bessere Ergebnisse liefern. Andererseits haben Untersuchungen auch ergeben, dass eine erleichtere Palpation bei vergrößerten Brüsten möglich ist, wenn das Implantat als Widerlager genutzt wird. (Eklund GW, Cardenosa G. Mammographic evaluation of the augmented breast. ln Gorczyca DP, Brenner RJ. The Augmented Breast: Radiologic and Clinical Perspectives. New York; Thieme, 1997:45-55.) Auch die Tumorgröße bei Erstdiagnose war in Untersuchungen bei augmentierten Brüsten im Schnitt kleiner als in der nicht augmentierten Brust. (Clark CB Peters GN, 0’Brien KM. Cancer in the augmented breast. Cancer l993; 72(7)‘.2170-4.)

  1. Brustimplantate können platzen und auslaufen

    Bei mit Kochsalz gefüllten Implantaten und Silikonimplantaten der älteren Generationen kam es im Laufe der Jahre zum Auslaufen und zum Substanzverlust kommen, was sich optisch sehr unschön auswirkt.
    Die neue Generation von mit Silikon gefüllten Brustimplantaten ist extrem sicher, da sie aus einem hoch kohäsiven (quervernetzten) Gel in einer sehr widerstandsfähigen Hülle besteht und sich trotzdem vollkommen natürlich anfühl Deshalb können die neuen Brustimplantate nicht mehr auslaufen und schon gar nicht platzen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass ihr Facharzt für plastische Chirurgie eines der Markenimplantate verwendet. Wir empfehlen die Marken Eurosilicon, Mentor und Allergan.

  1. Eine Brustvergrößerung verursacht starke Schmerzen

    Abhängig vom Ausgangsbefund sowie der Größe und Lage der Implantate, werden die Schmerzen nach dem Eingriff von Patienten sehr unterschiedlich wahrgenommen. Auch die individuelle Schmerzwahrnehmung spielt eine große Rolle. Allgemein gilt: Die ersten Tage können belastend sein. Ihr Körper heilt und dadurch können Sie sich etwas schwächer fühlen. Es können Schmerzen auftreten und die Bewegung ist leicht eingeschränkt. Mit viel Ruhe und einer guten Schmerztherapie können Sie sich die ersten Tage so angenehm wie möglich gestalten. Von einer Brustvergrößerung unter Zeitdruck raten wir dringend ab. In den ersten beiden Wochen ist es auch wichtig, dass Sie auf schweres Tragen oder Heben sowie intensiven Sport verzichten.

  1. Implantate müssen nach spätestens 10 Jahren gewechselt werden

    Geht man vom Implantat selbst aus, kann die neue Implantatgeneration durchaus ein Leben lang im Körper verweilen. Ein Wechsel der Implantate ist nur dann notwendig, wenn Komplikationen auftreten. Die häufigste Komplikation ist die Kapselfibrose, bei der der Körper um das Implantat eine „Gewebekapsel“ bildet, die sich verhärten kann und Schmerzen auslösen kann. Sobald die Kapselfibrose die Patientin stört und sie einschränkt, wird ein Implantatwechsel vorgenommen. Einige Patientinnen lassen die Implantate trotz Kapselfibrose im Körper, weil sie sie nicht als störend empfinden. Hier besteht keine Gefahr, dass die Kapselfibrose Krankheiten oder sonstige physische Schäden verursacht.

  1. Brustimplantate kann man „erfühlen“

    Einige Frauen mit einer vergrößerten Brust berichten, dass sie ihre Implantate beim Anfassen spüren können. Das ist eher unwahrscheinlich. Bei sehr großen Implantaten kommt es aber durchaus vor, dass man sie erfühlen kann. Gerade bei sehr großen und formgebenden Implantaten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Implantat, besonders unter zur hilfenahme von beiden Händen, ertastet werden kann. Durch ein eher kleines Volumen kann die Wahrscheinlichkeit deutlich verringert werden, dass ein Implantat ertastet werden kann. Implantate der neuen Generation sind hier bereits weiterentwickelt und haben eine weichere Implantatoberfläche, wodurch sich das Implantat noch besser integriert. Da in Europa auch hauptsächlich mit Gel gefüllte Implantate zum Einsatz kommen, kommt dem unnatürlichen Gefühl von mit Kochsalzlösung gefüllten Implantaten immer weniger Bedeutung zu.

  1. Geringere Empfindlichkeit nach einer Brustvergrößerung

    Die Beeinträchtigung der Empfindlichkeit hängt von der OP-Technik ab. Bei einem Zugang über die Brustfalte unter der Brust kommt es sehr selten zu einer verminderten Sensibilität unmittelbar oberhalb des Zugangs. Bei dem Zugang durch die Mamille kann diese durchaus später eine verminderte Sensibilität zeigen. Über welchen Zeitraum sich die verminderte Sensibilität zeigt, ist von vielen Faktoren abhängig. Daher sprechen wir lieber von „mehreren Monaten“. Wie bei vielen unerwünschten Nebenwirkungen einer Brustvergrößerung besteht auch hier ein Zusammenhang mit der gewählten Implantatgröße. Umso größer das Implantat, umso mehr Stress für das Gewebe, umso eher eine verminderte Sensibilität.

  1. Unangemessene Preise für eine Brustvergrößerung in Deutschland

    Die Kosten spielen natürlich eine große Rolle, dennoch sollten Sie Ihren Facharzt für plastische Chirurgie nicht nach dem günstigsten Angebot auswählen. Eine fundierte Ausbildung des Arztes, seine Kompetenz und Erfahrung sowie auch die Qualität der verwendeten Implantate entscheiden über den Preis, den der Facharzt anbietet. Achten Sie grundsätzlich darauf, dass die Qualität des Arztes (Ausbildung, Auszeichnungen, Erfahrung) und die Qualität der Implantate (nur Markenimplantate) stimmen. Von einer Billig-Brustvergrößerung im Ausland raten wir strikt ab.

 

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